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Mit geballter
Ladung, in Form eines Doppelalbums, geben THE BUCKS erneut
ein markantes Lebenszeichen von sich! THE BUCKS bewahren somit ihre Eigenständigkeit, bleiben den Fans verbindlich und danken es ihnen mit einer zusätzlichen Live-Scheibe. 16 Tracks aus sämtlichen Zeitphasen stammend, aber aktuell von der heutigen Band gespielt. Darunter Ur-Titel wie „I Want It Trivial“, welche damals auf Vinyl erschienen und heute vergriffen sind. Dazu, vielleicht als Tribut gedacht, den Iggy Pop Klassiker The Passenger natürlich im Bucks Arrangement. THE
BUCKS – Rock ’n’ Roll bis zum Umfallen? Nein
– muss nicht sein - aber nach dem Gig ist vor dem Gig!
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„Fair
Enough!“ „Mastermind“
und insofern gewissermassen Herz und Seele von THE BUCKS
ist Rams, der als kongenialer Songschreiber, Bandleader, Bassist und Sänger
der Band (zumindest innerhalb der Schweizer Musik-Szene sowie –
wohl bemerkt mithin eher unfreiwillig – auch als „öffentliche
Person“) sozusagen „Kultstatus“ erlangt hat und von
den Medien bis zum heutigen Tage unvermeidlich mit der Etikette „Ur-Punk“
versehen wird. | THE BUCKS 2003 | |
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| Die
Entstehung von „Fair Enough!“ lässt sich trotz einer vergleichsweise langen Zeitspanne und mehreren, unterschiedlich intensiven Produktionsphasen in verschiedenen Studios als organischer Prozess beschreiben. Rams sagt dazu, er hätte eben die 12 Songs geschrieben, die er schreiben wollte und nicht die 150, die er nicht schreiben wollte. Danach wurden die Songs eingeprobt und deren Basics, Drums, Bass, Basic- Guitar (Gavin Maitland) im *Star Track“, Schaffhausen live eingespielt - das Engineering wurde dabei von Olifr-Guz-Maurmann wahrgenommen. Rams’ Stimme und einige von ihm selbst gespielten Gitarren-Tracks sind hauptsächlich in seinem bescheidenen Basement-Studio entstanden. Für Rams die beste Möglichkeit seine Vocals glaubwürdig und intensiv rüberzubringen. Hierbei ist Philip Zeman zunächst punktuell als zusätzlicher Gitarrist beigezogen worden, aufgrund der überaus fruchtbaren Zusammenarbeit ist er zwischenzeitlich nun aber als festes Mitglied zur Band gestossen. Die richtige Adresse für die Aufnahme der „Main-Guitars“ und die Abmischung , fand man in in der Nähe von Zug, natürlich im „Foolpark-Studio“ bei Deezl Imhof. Mit ihm fand Rams den richtigen Mann (Buck), der seinen Vorstellungen ohne Wenn und aber gerecht werden konnte. |
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| History-
Die Ur-Böcke Beginn der jahrelangen Zusammenarbeit zwischen Päde und Rams war die erste gemeinsame Band namens Nasal Boys, welche allgemein als erste wirkliche Punk Rock-Band der Schweiz gilt und 1977 in unserem Land nebst den internationalen wie The Ramones, The Sex Pistols, The Clash, The Damned, Buzzcocks usw. für Schock und Aufsehen sorgten. Für Rams war der Ursprung des Punk Rock „die Rettung des Rock’n’Roll“. Nach legendären Auftritten wie etwa derjenige mit The Clash in Zürich, folgten die Album-Produktion und Live-Auftritte in London und leider auch der Frust. Zu viele negative Erfahrungen im Zusammenhang mit der Musikindustrie (die Band war beim damaligen Major CBS unter Vertrag, welcher der Band den sinnigen Namen Expo verpasste – Nasal Boys war zu anrüchig – wo blieb da der Punk??) waren ausschlaggebend für die Band-Auflösung 1978. Als
unmittelbare Folge entstand durch die Initiative von Rams und Päde
die Urformation von THE BUCKS - ein Bandname inspiriert
durch das englische Frauentrio „The Slits“. Nicht unbedingt
als Frust-Projekt zu bezeichnen, aber eines war klar: man wollte die markt-strategischen
Mechanismen umgehen und völlig autonom rocken. Dies gelang weitgehend
und nach dem ersten spontan organisierten Auftritt nach einer Gross-Demo
in Zürich wurde die Zürcher Szene auf die Band aufmerksam. AJZ
Zürich und Lausanne, nicht angekündigte, spontane Auftritte
von Zürich bis Genf. Hollandtourneen, Berlin und eben die Überschreitung
des Röstigrabens mit unzähligen, gefeierten Konzerten in der
Romandie waren nennenswerte Stationen. Schon bald war die Band breit in
den Medien vertreten und galt als das Power-Trio schlechthin. |
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| Die
Gitarristen kamen und gingen - Rams und Päde blieben Einerseits verging die Lust und Euphorie durch den sich einstellenden Wiederholungseffekt. Dazu kamen immer häufiger auftretende Probleme an den Bucks-Konzerten verursacht durch glatzköpfige Besucher der Spezies Skinhead. Aber auch die scheinbar bis heute stetige Gitarristenfrage liessen die Bucks damals einfrieren. Rams hat sich, natürlich nicht ohne Päde als Live-Drummer, auf eigene Pfade begeben und in der Folge die Alben: “Romantic Challenge“ (im legendären „Can-Studio“ bei Köln, mit René Tinner und Helmut Zerlett), „Straight“ (in England, mit britischen Musikern und „Bow Wow Wow“-Gitarrist Matthew Ashman), „Rock Over The Village“ und „Wrecked“ zur Realisation gebracht. Die Gitarristen kamen und gingen, Rams und Päde blieben. Die beiden hatten und haben durch ihre wohl mittlerweile aussergewöhnlich lange, musikalische Partnerschaft natürlich ihre konkreten Vorstellungen. Für Neuankömmlinge gab’s nicht viel zu diskutieren. Innovative Vorstösse, die Bucks etwa in eine Blues-Band umzuwandeln, wurden natürlich nicht berücksichtigt. Trotzdem versteht Rams die Band als voll demokratisch. Zudem wurde die menschliche Integration in die Bock-Truppe immer als viel wichtiger erachtet , als der Standard der Instrument-Beherrschung. Nicht grad Staub, aber doch eine beachtliche Dosis Club-Rauch ging bisher durch die Lungen von Rams und Päde. Dazu sind wohl schon ein paar Liter Bier und natürlich auch Mineralwasser geflossen. Durch die Auftritte in jeder westeuropäischen Hauptstadt, unzähligen Städten und Dörfern auf grossen, kleinen oder gar keinen Bühnen, wurden (und werden) THE BUCKS dem gerecht, was man landläufig als Rock’n’Roll bezeichnet. |
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